Biogasanlage in NRW

Bioogasanlage Oing
Betreiber: Biogasanlage Oing, Schöppingen
Leistung: 700 kW
Produkt: UltraPract® P2
Substrate: Energiepflanzen, Schweinegülle, Rindermist, Pferdemist
Ziel: Erhöhung des Wirtschaftsdüngereinsatzes bei gleichzeitiger, signifikanter Senkung des Energiepflanzenanteils.
Ergebnis: + 1,5 t oTS Wirtschaftsdünger pro Tag
 - 3,1 t oTS Energiepflanzen pro Tag
Ertragssteigerung gesamt: 15% gegenüber Referenzperiode

 

Interview mit Josef Oing

Wie haben Sie von den UltraPract® Enzymprodukten der 2. Generation erfahren?
Auf einer Tagung der Landwirtschaftskammer NRW hat der Referent für Nachwachsende Rohstoffe die generelle Wirkung von Enzymen erklärt. Dabei wurden auch die Ergebnisse der Pilotstudie der LWK NRW und der Biopract vorgestellt.
Die Ergebnisse haben mich überzeugt und daher habe ich mich für den Einsatz von UltraPract® P2 entschieden.
Was waren die Faktoren, die Sie zum Kauf von UltraPract® P2 bewogen haben?
Unsere Biogasanlage steht in einer der viehstärksten Regionen Deutschlands. Uns ist vollkommen klar, dass wir nur zukunftsfähig bleiben können, wenn wir Reststoffe aus der Region, also Wirtschaftsdünger und Nebenprodukte, wie Maisstroh, als Substrate einsetzten. Gleichzeitig müssen wir aber auch mit der gegebenen Verweilzeit hohe Gasausbeuten erreichen und die Gärrestmenge verringern. Daher war der Einsatz von Wirschaftsdüngern bisher begrenzt.
Mit UltraPract® P2 konnten wir den Einsatz dieser Substrate deutlich steigern.
Könnten Sie bitte Ihre Erfahrungen mit der Zugabe von Enzymprodukten in Ihrer Biogasproduktion zusammenfassen?
Was waren die wichtigsten positiven Effekte, die Sie feststellen konnten?
Unser Hauptvorteil ist, dass wir den Mistanteil in der Ration deutlich steigern und so den Silomaiseinsatz zurückfahren konnten. Dies bedeutet für unsere Anlage rund 60 ha weniger Silomaiszukauf pro Jahr.
Weiterhin beobachten wir einen stabilen Anlagenbetrieb durch optimale Durchmischbarkeit, da die Viskosität durch die Enzyme mit verbessert wird. Die Gasausbeuten und die -qualität sind trotz hoher Wirtschaftsdüngeranteile auf demselben Niveau, wie früher mit maisbetonten Futterrationen.
Was sind Ihrer Meinung nach die Schlüsselkriterien für eine langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Käufer und Lieferant von Additiven für die Verbesserung von Biogasprozessen?
Für uns ist ein enger Austausch über unseren Anlagenbetrieb wichtig. Die Biopract ABT ist dabei ein zuverlässiger und kompetenter Partner bei der biologischen Prozessführung. Gleichzeitig ist die Wirtschaftlichkeit des Enzymeinsatzes wichtig.
Die wiederholte Aufnahme der Anlagendaten zur Kontrolle der wirtschaftlichen und biologischen Parameter ist daher für uns ein wichtiger Faktor in der Zusammenarbeit.

Biogasanlage in Brandenburg

Betreiber: Agrargenossenschaft Schlalach e.G.
Leistung: 500 kW
Produkt: UltraPract® HC
Substrate: Energiepflanzen, Rindergülle, Rindermist
Ziel: Einsparung Energiepflanzenanteil und Vermeidung von Schwimmschichten bei konstanter Leistung.
Beobachtung nach 4 Monaten: ca. 17% Reduktion des Energiepflanzenanteils
„Neben der Einsparung an Energiepflanzen war für uns die Reduktion der Schaumbildung im Fermenter ein sehr positiver Effekt. Zusätzlich hat sich die Rührfähigkeit deutlich verbessert. Das Team der Biopract ABT überzeugt durch fachliche Kompetenz und verlässlichen Kundenkontakt.“

UltraPract® überzeugt ...

„Die UltraPract® Enzymprodukte überzeugen durch Ihre hohe Wirksamkeit in Biogasanlagen. Dabei sind sie pH- und temperaturunabhängig einsetzbar. In Versuchen der Landwirtschaftskammer NRW konnte nachgewiesen werden, dass es zu einer nachhaltig signifikanten Ertragssteigerung beim Einsatz von UltraPract® Enzymen kommt.

Durch den Einsatz können Wirtschaftsdüngeranteile im Substratmix deutlich erhöht und teure Silagen eingespart werden, ohne den stabilen Anlagenbetrieb zu gefährden oder die Biogasmenge zu verringern. Dies führt zu einer verbesserten Wirtschaftlichkeit beim Betrieb von Biogasanlagen. Die Rückmeldung und Auswertungen aus der Praxis sind ausnahmslos positiv und bestätigen bzw. übertreffen die Versuchsergebnisse.“

Logo Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

Biogasanlage in Bayern

Betreiber: Biogasanlage Düll
Leistung: 75 kW
Produkt: UltraPract® P2
Substrate: Rindermist, Rindergülle , Energiepflanzen aus Siloabraum
Ziel: Durch den Einsatz von UltraPract® P2 die Energiepflanzen auf einen möglichst geringen Anteil reduzieren.
Ergebnis: Tägliche Einsparung von 0,6 t Maissilage bei konstanter Anlagenleistung
„Durch die Zugabe von UltraPract® P2 konnte ich schon nach kurzer Zeit rund 0,6 t Maissilage pro Tag einsparen und betreibe die Biogasanlage jetzt ausschließlich mit Wirtschaftsdünger und einem geringen Anteil an Energiepflanzen und Siloabraum.

Außerdem hat der biologische Abbau, bzw. die Abbaugeschwindigkeit im Fermenter und Nachgärer zugenommen, was sich sehr positiv auf den Eigenstromverbrauch der ganzen Anlage ausgewirkt hat.“
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Biogasanlage in Niedersachsen

Interview mit Frieder Eiskamp
Bioenergie Eiskamp GmbH & Co. KG, Harpstedt

Wie haben Sie von den ViscoPract® Enzymprodukten der 2. Generation erfahren?
Herr Stahlberg von der Firma IBE hat mir die ViscoPract® Enzyme in meiner Problemsituation empfohlen.
Was waren die Faktoren, die Sie zum Kauf von ViscoPract® CP bewogen haben?
In meinem Fermenter hatte sich über Monate eine vier Meter dicke Schwimmschicht gebildet. Andere Enzymprodukte halfen trotz vieler Versprechungen nicht. Nachdem ein externes Aufrühren das Problem ebenfalls nicht lösen konnte, empfahl mit Herr Stahlberg das Enzymprodukt ViscoPract® CP der Firma Biopract ABT GmbH als Problemlöser einzusetzen.
Könnten Sie bitte Ihre Erfahrungen mit der Zugabe von ViscoPract® CP in Ihrer Biogasproduktion zusammenfassen? Was waren die wichtigsten positiven Effekte, die Sie feststellen konnten?
Wir gaben ViscoPract® CP in das Dünnseparat und pumpten dieses von oben auf die Schwimmschicht. Nach nur drei Tagen stellten wir erstmals wieder eine Bewegung im Fermenter fest. Nach sieben Tagen war wieder eine normale Durchmischung im Fermenter bei guter Viskosität festzustellen. So blieb uns das teure Ausbaggern des Fermenters erspart. Ich bin von der Wirkung von ViscoPract® positiv überrascht. Unser Problem ist gelöst.
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Praxiserfahrungen in Italien mit UltraSweep® C4

Kanister UltraSweep C4
Biogasanlage:
 
1 MW, Provinz Veneto
2 Fermenter à 2.700 m3, 2 Nachgärer à 2.700 m3,
1 Gärproduktlager; Anlagenkonstrukteur IES, Italy
 
Problemstellung:
 
Beseitigung einer ca. 2,5 - 3 m hohen Sinkschicht/Bodenablagerung in den Fermentern
 
Option A:
 
Fermenterdachöffnung und Einsatz eines Spezialbaggers
Zeitbedarf ca. 1 Woche
Kosten: > 25 - 40.000 €
Verlust an Anlagenleistung: 15 – 20.000 €
Gesamtaufwendung ca. 40 - 60.000 €
 
Option B:
 
Einsatz von UltraSweep® C4
Zeitbedarf ca. 6 Wochen
Kosten UltraSweep® C4 11.500 €
Höhere Leistungsaufnahme Rührwerke 3.500 €
Gesamtaufwendung 15.000 €
 

Entscheidung für den Einsatz von UltraSweep® C4

Ausschlaggebend für die Entscheidung war - neben den deutlich höheren Kosten für die maschinelle Fermenterreinigung - die Erwartung, dass der durch die Öffnung der Fermenterdächer eintretende Gasverlust vermieden werden könnte.

Durchführung des Einsatzes von UltraSweep® C4

Durch geschicktes Verstellen, Anheben und Senken der Rührwerke während des Einsatzes von UltraSweep® C4 bei gleichzeitig gesteigerter Rührleistung und erhöhtem Eigenstromverbrauch sowie stark verringerter Fütterung gelang es, das Problem in ca. 6 Wochen zu beheben. Dabei konnte das in der Sinkschicht zum Teil unvergorene Substrat genutzt werden, so dass die Anlagenleistung nur geringfügig beeinträchtigt wurde.

Die beobachtete Wirkung von UltraSweep® C4 bezog sich sowohl auf die Veränderung der Viskosität als auch auf die Ablösung von Ablagerungen. Besonders auffällig und bedeutsam war im Praxisfall die Bildung einer stabilen Suspension unter dem Einfluss von UltraSweep® C4.

Fazit

  • UltraSweep® C4 löst Ablagerungen und Sinkschichten.
  • UltraSweep® C4 bildet stabile Suspensionen und verhindert Schichtenbildung.
  • Der Einsatz von UltraSweep® C4 ist wirtschaftlich sinnvoll – im geschilderten Praxisfall um einen Faktor > 3 günstiger, als die alternative maschinelle Problemlösung.
  • UltraSweep® C4 ist unkompliziert und bietet in vielen Fällen eine interessante Alternative zur konventionellen Fermenterreinigung.

Praxiserfahrungen in Sachsen-Anhalt mit UltraSweep® E2

Kanister UltraSweep E2
Biogasanlage:
 
720 kW, Sachsen-Anhalt
2 Pfropfenstromfermenter à 400 m³
3 Fermenter à 1200 m³, 1 Nachgärer à 1800 m³
Anlagenkonstrukteur Schmack
 
Fütterung:
 
vorrangig Maissilage und Rindergülle, ergänzt durch Gras,
Hirse-GPS oder andere Getreide-GPS
 
Problemstellung:
 
Schaum in den beiden Pfropfenstromfermentern
 

Entscheidung für den Einsatz von UltraSweep® E2

Im Beratungsgespräch mit unserem Anwendungsspezialisten ergaben sich Hinweise auf proteinhaltige Bestandteile im Schaum. Vor der Anwendung von UltraSweep® E2 wurden bereits andere Anti-Schaummittel verwendet, jedoch ohne zufriedenstellende Wirkung.

Durchführung des Einsatzes von UltraSweep® E2

Über einen Zeitraum von 14 Tagen, erfolgte eine erhöhte Gabe von 3,5 kg UltraSweep® E2 pro Tag und Fermenter zur Einstellung einer wirksamen Konzentration, danach eine tägliche Dosierung von 2 kg UltraSweep® E2 pro Fermenter. Durch den Einsatz von UltraSweep® E2 verringerte sich die Schaummenge deutlich. Der verbleibende Schaum veränderte sich in der Beschaffenheit und konnte dann durch die Erhöhung der Fermentertemperatur vollends beseitigt werden. Zudem stieg die Gasausbeute signifikant und liegt nun bei 10 % über den Werten vor dem Einsatz von UltraSweep® E2.

Fazit

  • UltraSweep® E2 ist wirkungsvoll gegen proteinhaltige Schaumarten.
  • UltraSweep® E2 stabilisiert den Biogasprozess und sichert die Anlagenleistung.
  • Der Einsatz von UltraSweep® E2 ist wirtschaftlich sinnvoll – im geschilderten Praxisfall wurde Substrat eingespart. Nach Abzug der Kosten für die tägliche Zugabemenge von UltraSweep® ergab sich für den Betreiber eine Ersparnis von ca. 70 € pro Tag.

Biogasanlage in Salizzole, Italien

Biogasanlage Italien

Interview mit Anlagenbetreiber Damiano Cazzola
Societa' Agricola Cazzola Francesco e Luigino S.S

Wie haben Sie von den UltraPract® Enzymprodukten der 2. Generation erfahren?
Als Mitglied des italienischen Biogas-Konsortiums kam ich mit Dr. Sibilla in Kontakt, der mir die Vorteile des Einsatzes dieser Enzyme erläuterte. Wir beschlossen, sofort einen Test in einer unserer Biogasanlagen zu starten. Sobald wir die positiven Effekte feststellen konnten, begannen wir die Enzyme auch in unserer zweiten Biogasanlage einzusetzen.
Was waren die Faktoren, die Sie zum Kauf von UltraPract® P2 bewogen haben?
In der Anfangsphase des Tests konnte ich eine Steigerung der Gasausbeute und eine Verbesserung der Anlagenproduktivität durch deutliche Einsparungen bei den Rohstoffkosten feststellen, die es mir ermöglichen, weniger Maissilage zu verwenden.
Könnten Sie bitte Ihre Erfahrungen mit der Zugabe von Enzymprodukten in Ihrer Biogasproduktion zusammenfassen? Was waren die wichtigsten positiven Effekte, die Sie feststellen konnten?
Meine bisherigen Erfahrungen sind sehr positiv. Der Hauptvorteil ist die Möglichkeit, mehr billige Substrate wie Gülle, Geflügelmist und minderwertige Grasschnitte für die Biogaserzeugung zu verwenden und gleichzeitig eine deutliche Steigerung der Biogasausbeute aus den Fermentern zu erzielen.
Könnten Sie bitte auf die Relevanz der technischen Unterstützung und die Beratung durch Dr. F. Sibilla beim Kauf von UltraPract® P2 eingehen?
Dr. Sibilla konnte die Funktionalität dieser Enzyme sehr anschaulich erklären. Mit einem Softwaretool demonstrierte er die Ausnutzung der Biomassen in meinen Biogasanlagen und die Ertragssteigerungen, die durch die Nutzung der Enzyme in den Fermentern erzielt werden können. Darauf basierend optimierte er den Prozess. Dies führte zu Einsparungen bei den Fütterungskosten.
Was sind Ihrer Meinung nach die Schlüsselkriterien für eine langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Käufer und Lieferant von Additiven für die Verbesserung von Biogasprozessen?
Es ist sehr wichtig, die Biologie der Fermenter unter Kontrolle zu halten und jeden Schritt der Biogas-Wertschöpfungskette kontinuierlich zu verbessern. Deshalb ist es auch wichtig, alle Parameter zu überwachen, alle Daten zu erfassen und insbesondere die zugeführten Biomassen zu analysieren.

Nutzen Sie unseren Service! Wir erarbeiten mit Ihnen die passende Anwendungsempfehlung für Ihre Biogasanlage. +49(0)30 - 6670-2056 Schreiben Sie uns

Biopract GmbH - Green.White.Sustainable.

Die Biopract GmbH betreibt in enger Zusammenarbeit mit der Biopract ABT GmbH die Forschung und Entwicklung innovativer Produkte, die die Herausforderungen an die Prozessbiologie in Verbindung mit bekannten und neuen Problemsubstraten auf biotechnologische Weise lösen können.

Alle hier genannten Produkte können Sie direkt über die Biopract ABT in Berlin oder unser Büro West in Schermbeck beziehen.